Inauguration-Day z.B. Was für ein Fest im TV! Auf den Straßen von New Orleans war leider nicht soviel los. Das lag am kalten Wetter wie man uns sagte. Bei eisigen +10°C wagt sich kein New Orleanser vor die Tür.
Überhaupt war es ziemlich schade, dass es so kalt war in New Orleans, da gerade hier sich ein Großteil des Lebens auf der Straße abspielt. Trotzdem hat uns der Flair der Stadt (insbesondere French Quarter) erreicht. Auf den Straßen sieht man fast ausschließlich Künstler, Musiker, Hippies, schräge Typen und abends wird in jeder Kneipe Live-Musik geboten. Das ist schon toll.
Häuserblock im French Quarter, wie man sieht fast wie leer gefegt. Gegen abend wurde es dann aber doch merklich voller.
"Inauguration moment" - Gänsehaut, manch einer hat wirklich Tränen in den Augen. Wir und ein französisches Filmteam beobachten die Szenerie in einem Cafe im French Quarter. Schon sehr pathetisch das alles.
Wie haben sogar ein nicht verwackeltes Nachtbild! Das war in "Lafittes Blacksmith Shop". Der angeblich ältesten Bar der USA (was sicherlich noch ca. 50 weitere Bars von sich behaupten). Extrem dunkel, nur mit Kerzen beleuchtet, sitz man um eine Esse herum. Sehr urig und gemütlich.
Neben Jazz ist verständlicherweise "Katrina" noch immer ein großes Thema in New Orleans. Als klassische Skandaltouristen sind wir natürlich gleich los Trümmer guggn. War aber schon das meiste weggeräumt, jedoch noch nicht allzuviel wieder aufgebaut, weshalb manches Viertel im Zentrum aussieht wie ein leergefegtes, ländliches Dorf (siehe Bild). Ach ja, und die 150 Häuser die Brad Pitt gerade bauen lässt haben wir auch mal angeschaut (die stehen ca. 600m weiter links vom Bildausschnitt).
Für die liebe Verwandschaft.
Gesellige Klos auf dem Schiff.
So, wir sind leider erst bei ca. Mile 1600, aber demnächst mehr.
Morgen geht es nach Dallas. Alice, Dallas!
Liebste Grüße,
Lilli und Obi.