wir neigen bekanntermaßen ja nicht zu Pauschalisierungen. Aber: Wir haben ja schon die Hälfte von Florida erkundet und da kann man seine Erkenntnisse durchaus herunterbrechen auf alle Amerikaner.
1.) Der Kaffee ist mies. In ganz Amerika. Überall und ausnahmslos. Außer bei Starbucks. Da aber offensichtlich Bedarf an gutem Kaffee besteht, ist fast an jeder Stelle an der in Europa ein schönes Café wäre ein Starbucks. Die Dichte ist kaum vorstellbar. In jeder Fussgängerzone die etwas auf sich hält befinden sich mindestens fünf Starbucks.
2.) Alle Amerikaner kennen kein "Rechts vor Links". Anfangs noch amüsant wird es spätestens nach der zehnten Kreuzung todnervig per Handzeichen auszuhandeln wer fährt.
3.) Rechts halten auf der Autobahn bzw. Interstate ist unbekannt. D.h. sämtliche Opas mit Hut fahren prinzipiell ganz links und höchstens 50 km/h obwohl locker 120 erlaubt sind.
4.) Der Kaffee ist unheimlich mies in Amerkia.
5.) Floridas Bevölkerung besteht fast vollständig aus Rentnern. Heute im Museum kaum jemand unter 80 Jahren. Selbst die meisten Aufseher gingen am Stock.
Heute also Meile 700 erreicht. Frühstück im original Diner, lecker drei Spiegeleier und Bacon und der Cholesterinspiegel für den Tag ist gerettet.
Dann Ringling Museum in Saracosta. Circus und Fine Arts Museum. Unten ein original importiertes, restauriertes Theater aus Italien. Riesen Ding hier in USA, als Europäer haut einen das allerdings nicht so vom Hocker.
Wir sind soeben in Orlando angekommen. In Amerika sagt man ja es gäbe zwei Dinge in den USA die man gesehen haben muss um sie zu glauben: Den Grand Canyon und Disney World. Wir werden sehen.
Liebe Grüße,
Lilli und Obi
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